Rechtsanwalt Alexander-David Pillokat

Restschuldbefreiung: Der Weg zurück in ein schuldenfreies Leben

Restschuldbefreiung nach drei Jahren: Ablauf und Voraussetzungen Rechtsstand: 14. Oktober 2026. Wer als natürliche Person ein Insolvenzverfahren durchläuft, kann grundsätzlich nach drei Jahren ab Verfahrenseröffnung Restschuldbefreiung erlangen. Voraussetzung sind ein entsprechender Antrag und die Einhaltung der gesetzlichen Pflichten; nicht jede Forderung wird erlassen. Die wichtigsten Antworten vorab: In Deutschland sind Hunderttausende Menschen überschuldet – oft

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Pfändbarkeit von Geldern, die zur Bestattungsvorsorge hinterlegt sind

Am 16. Januar 2025 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) im Verfahren IX ZR 91/24, dass Ansprüche eines Schuldners auf Auszahlung von im Rahmen eines Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrags verwahrten Geldern grundsätzlich pfändbar sind und zur Insolvenzmasse gehören. Diese Gelder werden weder als bedingt pfändbare Bezüge noch als Ansprüche aus Lebensversicherungen betrachtet, die ausschließlich auf den Todesfall abgeschlossen sind und deren

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Privatinsolvenz: Schuldenfrei in wenigen Schritten

Privatinsolvenz: Schuldenfrei in wenigen Schritten In Deutschland sind 5,65 Millionen Menschen überschuldet – Tendenz steigend durch hohe Lebenshaltungskosten und die aktuelle Inflation. Die Privatinsolvenz (auch Verbraucherinsolvenzverfahren) bietet Betroffenen seit der Reform des Insolvenzrechts (gültig seit 1. Oktober 2020) eine deutlich schnellere Chance auf einen finanziellen Neustart: Statt sechs Jahren dauert das Verfahren nur noch drei Jahre. Doch wie funktioniert der Weg aus der Schuldenfalle? Und welche

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Prognosezeitraum bei Überschuldung wieder 12 Monate

Historischer Rückblick, aktualisiert am 18. Oktober 2026: Dieser Beitrag dokumentiert die Rückkehr zum regulären Prognosezeitraum nach dem Auslaufen der befristeten Sonderregelungen des SanInsKG. Seit dem 1. Januar 2024 beträgt der Prognosezeitraum für die insolvenzrechtliche Fortbestehensprognose bei Überschuldung grundsätzlich wieder zwölf Monate (§ 19 Abs. 2 InsO). Die zuvor geltende Verkürzung auf vier Monate war eine

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Betriebsfortführung nach Insolvenz: ein Leitfaden

Aktualisiert am 14. Oktober 2026. Eine Insolvenz muss nicht die Schließung eines Unternehmens bedeuten. Häufig lässt sich der Geschäftsbetrieb während des Insolvenzeröffnungsverfahrens und auch nach Eröffnung fortführen – vorausgesetzt, die Finanzierung ist gesichert, der Geschäftsbetrieb ist wirtschaftlich tragfähig und die jeweiligen insolvenzrechtlichen Vorgaben werden eingehalten. Eine erfolgreiche Betriebsfortführung ist stets eine Frage des Einzelfalls. Für

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Überschuldung in Berlin: Wege aus der Krise

Überschuldung in Berlin kann eine private Schuldenkrise oder die insolvenzrechtliche Überschuldung einer Gesellschaft betreffen. Diese Situationen müssen rechtlich klar auseinandergehalten werden. Für Privatpersonen kommt es darauf an, Einnahmen, Ausgaben, pfändbares Einkommen und die Forderungen sämtlicher Gläubiger zu erfassen. Danach lässt sich prüfen, ob eine außergerichtliche Einigung erreichbar ist oder eine Privatinsolvenz mit dem Ziel der

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Betriebsfortführung nach Insolvenz in Berlin

Betriebsfortführung trotz Insolvenz: Ein Insolvenzantrag bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Unternehmen sofort schließen muss. Auch im Eröffnungsverfahren und nach der Verfahrenseröffnung kann der Geschäftsbetrieb unter geeigneten Voraussetzungen fortgeführt werden. Entscheidend ist, ob laufende Kosten, neue Lieferungen und Löhne finanziert werden können und eine tragfähige wirtschaftliche Perspektive besteht. Für Unternehmen in Berlin gelten insoweit die allgemeinen

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Finden Sie den richtigen Begleiter im Insolvenzrecht in Berlin

Eine drohende Insolvenz stellt Privatpersonen, Unternehmen und Geschäftsführungen vor unterschiedliche rechtliche Fragen. Wer anwaltliche Unterstützung im Insolvenzrecht sucht, sollte deshalb zunächst klären, welches Ziel die Beratung verfolgt: die Prüfung der Insolvenzreife, die Sanierung eines Unternehmens, die Abwehr persönlicher Haftungsansprüche oder die Entschuldung einer Privatperson. Unsere Insolvenzrechtsberatung in Berlin setzt bei dieser Einordnung an. Für Unternehmen

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Schufa löscht Restschuldbefreiung nach 6 Monaten

Archivhinweis (Stand 13. Oktober 2026): Die SCHUFA-Löschpraxis wurde im März 2023 umgestellt. Auch im Oktober 2026 gilt für die Erteilung der Restschuldbefreiung grundsätzlich eine Löschung des entsprechenden SCHUFA-Eintrags nach sechs Monaten. Der tatsächliche Zeitablauf vom Insolvenzantrag bis zur Löschung kann im Einzelfall länger ausfallen; andere SCHUFA-Daten unterliegen teilweise anderen Speicherfristen. Siehe aktuelle SCHUFA-Speicherfristen. Die Schufa

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